Tourenguide

Du möchtest gerne deine eigene Tour planen, weißt allerdings noch nicht genau, wie du dich und deinen Hund darauf vorbereitest und worauf du achten musst?
I got you 🙂

Ausrüstung

Je nachdem, zu welcher Jahreszeit ihr geht und welche Beschaffenheit eure Wege haben, unterscheiden sich die Ausrüstungsgegnstände, die ihr benötigen werdet. Hier mal ein paar Dinge, auf die ich oft zurückgreife:

Allgemein

  • festes Schuhwerk
  • Wanderstöcke
  • ausreichend Proviant und WasserSonnencremeSonnencreme
  • Mütze/Cap
  • Mütze/Cap
  • (faltbarer) Trinknapf
  • Leckerlis/Futter für den Hund
  • Pfotenschutz für gerölligen Untergrund
  • gutes (Sicherheits)Geschirr, Leine und Halsband
  • Stirnlampe
  • Leuchti
  • evtl. Powerbank und Ladekabel
  • Geldbeutel

Sommer

  • Sonnencreme
  • Mütze/Cap

Winter

  • Grödel
  • Handschuhe
  • Handwärmer
  • evtl. Tee/Thermoskanne
  • warme Mütze
  • Halstuch
  • Mähnenspray für Hundepfoten

Wegtypen und – kategorien DE

T1 – Talwege: in der Nähe von Tälern, breit, leicht begehbar, keine Absturzgefahr

T2 – Einfache Bergwege: größtenteils schmal, stellenweise steil, keine Absturzgefahr, Trittsicherheit aber nötig

T3 – mittelschwere Bergwege: größtenteils schmal, oft steil, Abschnitte mit Absturzgefahr, kurze abgesicherte Passagen und Leitern möglich

T4 – T6 – schwere Bergwanderwege: schmale, oft steile Wege mit Absturzrisiko, häufig gesicherte Passagen und Kletterstellen, Nutzung der Hände erforderlich

Blau: einfache Wege, die schmal und steil sein können

Rot: überwiegend schmal, oft steil angelegt, können absturzgefährliche Passagen aufweisen

Schwarz: schmal, oft steil angelegt, absturzgefährlich, häufig gesicherte Passagen, die den Gebrauch von Händen erfordern, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich

Die Tour

Überschätzt euch und euren Hund bei den Touren bitte nicht. Höhenmeter können sehr anstrengend sein, besonders wenn der Untergrund geröllig oder wurzelig ist. Fangt klein an und arbeitet an eurer Ausdauer – und auch an der eures Hundes!

Achtet auch darauf, ob ihr durchgehend z.B. 10% Steigung habt oder immer wieder Passagen mit 20-30% Steigung. Komoot gibt dies beispielsweise in den Farben grün – orange – rot wieder. Über 20% wird es ordentlich anstrengend, habt das im Hinterkopf.

Auch Dinge wie durchgehend Sonne oder Waldwege können einen Unterschied machen. Besonders im Sommer ist es wichtig, so zu gehen, dass ihr und euer Hund nicht überhitzt. Oft ist es nur sehr früh morgens oder spät abends möglich, überhaupt wandern zu gehen.

Besonderheiten im Winter

Zu eurer eigenen Sicherheit solltet ihr im Winter ein paar zusätzliche Dinge beachten.

Bestenfalls haben eure Wanderungen eine Ausrichtung nach Süden – also die Südhangseite eines Berges. Dort wird der Schnee eher wegtauen als auf der Nordseite.

Seid bei Neuschnee vorsichtig. Oft sind noch keine Spuren angelegt und es besteht hohe Absturzgefahr!

Unter Umständen kann es notwendig sein, mit Schneeschuhen zu gehen, damit ihr im Schnee nicht einsinkt. Solche Touren sind natürlich weitaus anstrengender und ihr werdet vermutlich nicht ganz so viele km und hm schaffen wie üblich.

Checkt unbedingt den Lawinenbericht der einzelnen Regionen, in denen ihr unterwegs seid.